Jeder Mensch wünscht sich ein gemütliches, schönes und sicheres Zuhause zum Wohlfühlen. Dabei ist Wohnraum in Österreich längst nicht mehr für alle leistbar. Oftmals fressen die Miete oder die Kreditrate für das Eigenheim einen großen Teil des Einkommens auf.

Fakt ist außerdem: Die Bevölkerung wächst Jahr für Jahr um jeweils knapp ein Prozent, die Schaffung von neuem und vor allem erschwinglichem Wohnraum hinkt aber hinterher. Gerade in Ballungsräumen wie Wien stehen nur wenige Wohnungen leer.

Diese Faktoren führen mitunter dazu, dass die Mieten sowie die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser steigen. Seit dem Jahr 2010 ist Wohnraum hierzulande laut Statistik Austria um durchschnittlich 41,3 Prozent teurer geworden. Um erschwingliche Unterkünfte zu schaffen, gibt es unterschiedliche Ansätze. Bewährt haben sich zum Beispiel Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen.

Aber auch frische Ideen helfen dabei, die Wohnraumproblematik einzudämmen. Dafür ist es nötig, den Denkhorizont zu erweitern und sich ein Stück weit vom vorherrschenden Gedanken des Besitztums zu entfernen.

Pacht statt Grundstückskauf

Ein relativ neues, aber erfolgreiches Konzept mit bereits umgesetzten Projekten sieht Folgendes vor: Ein Baurechtsgrundstück wird nicht gekauft, sondern für die Dauer von 99 Jahren gepachtet. Darauf werden ohne öffentliche Mittel und Fördergelder bestens ausgestattete, gut aufgeteilte und erschwingliche Wohnungen gebaut.

Die Finanzierung erfolgt durch private Geldgeber, die durch den Kauf der Vorsorgewohnungen in eine risikofreie Geldanlage beziehungsweise private Pensionsvorsorge investieren. Die Wohnungen werden vergleichsweise günstig vermietet.

Wohnungen ab 99.000 Euro

Das durchdachte Konzept ermöglicht es, Eigentumswohnungen für die Investoren unter 99.000 Euro anzubieten. Sie können mit einer prognostizierten Rendite von neun Prozent auf das eingesetzte Kapital nach 20 Jahren rechnen und sich somit über ein arbeitsfreies Zusatzeinkommen bei geringem Risiko freuen. Das Investment kann etwa als Pensionsvorsorge oder als Sparform für künftige Generationen dienen, Ansparpläne gibt es schon ab 250 Euro im Monat.

Um in Vorsorgewohnungen dieser Art zu investieren, ist kein beziehungsweise nur ein geringes Eigenkapital nötig. Ein Anleger-Schutzbrief garantiert nicht nur Festpreis- und Finanzierungssicherheit, sondern auch Qualität und Sicherheit der Bauausführung. Zusätzlich sind Investoren durch die Mietenpoolregelung abgesichert.

Günstige und transparente Mieten

Damit die Kosten für den Mieter überschaubar und transparent bleiben, sind die Betriebskosten im Mietpreis von 9,90 Euro pro Quadratmeter Wohnnutzfläche inkludiert. Diese günstige Miete kann aufgrund der überschaubaren Bau- und Planungskosten und dem daraus resultierenden günstigen Preis für die Eigentumswohnungen gewährt werden. Denn eingespart wird beim Wohnungsbau nicht nur durch den Verzicht auf den Grundstückskauf, sondern auch durch eine standardisierte Planung anstelle von teuren Individualprojekten.

Ökologische Bauweise

Auch eine systematisierte Bauweise spart Geld. Um gleichzeitig die Umwelt zu schonen, wird voll ökologisch und nachhaltig gebaut. Zum ausgeklügelten Konzept zählt eine Massivholz-Bauweise mit Holzweichfaserdämmung und Außenputz beziehungsweise mit Außendämmung und hinterlüfteter Holzfassade.

Dadurch werden die Gebäude nicht nur im zeitgemäßen Architekturstil, sondern auch unter größtmöglicher Ressourcenschonung und mit Hinblick auf Energieeffizienz erbaut. Durch den Einsatz nachhaltiger Materialien wird somit schon in der Errichtung Energie gespart.

Nachhaltiger Rohstoff Holz

Holz ist ein idealer Rohstoff, weil er langlebig und nachhaltig ist und einen hohen Wohlfühlfaktor innehat. Durch den Bau mit Holz wird außerdem an Wohnfläche dazugewonnen, da das Material sehr gute Wärmedämmeigenschaften besitzt.

Zudem ist Holz ein feuchtigkeitsregulierender Baustoff: Feuchtigkeit wird aufgenommen und wieder abgegeben, sollte die Raumluft zu trocken sein. Weitere Vorteile des Rohstoffs Holz sind die kurzen Bauzeiten, da wandgroße Bauteile vorgefertigt werden können, sowie die hohe Stabilität durch kreuzweise verfeinerte Platten.

Die eingesetzten Rohstoffe sorgen für ein angenehmes Raum- und Wohnklima, das frei von Schadstoffen ist. So müssen keine ansonsten häufig auftretenden Schwierigkeiten wie Feuchtigkeitsprobleme oder Schimmelbildung befürchtet werden. Auch die Fassade ist nicht umweltbelastend und eine kontrollierte Be- und Entlüftung des Wohnraums nicht notwendig. Wichtiges Detail am Rande ist eine barrierearme Raumplanung, die bei Bedarf adaptiert werden kann.

Win-win-Situation für alle Beteiligten

Das Modell schafft nicht nur nachhaltigen und leistbaren Wohnraum, sondern auch eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Grundstücksbesitzer können langfristig mit ungenutzten Flächen Erlöse erwirtschaften. Der Vorteil dabei: Sie müssen die Liegenschaft dafür nicht verkaufen.

Kommunen steigern ihre Attraktivität nachhaltig und machen ihren Standort für Generationen lebenswerter. Investoren und Eigentümer veranlagen in ein wertvolles und nachhaltiges Wohnbauprojekt, das ihnen über Generationen hinweg ein arbeitsfreies Zusatzeinkommen sichert.

Wohnungsmieter profitieren aufgrund des durchdachten Konzepts von erschwinglichen Mietpreisen, müssen aber nicht auf Komfort verzichten. Zur Standardausstattung zählen etwa eine mit E-Geräten eingerichtete Küche, ein Badezimmer, ein Abstellschrank, eine Garderobe und diverse Beleuchtungen. Die Wohnungen verfügen außerdem über programmierbare Thermostate für sparsames Heizen, eine SAT-Anlage, einen Carport und einen Balkon beziehungsweise eine Terrasse.