Reinigen mit der Hand ist bei großen Flächen wie in der Industrie oder im Gewerbe ein sehr zeit- und arbeitsintensives Unterfangen. Deshalb putzt man hier meistens mit Reinigungsmaschinen, anstatt mit Eimer und Fetzen. So lässt sich das Prinzip des „Sinnerschen Kreises“ – die Zusammenwirkung der vier Elemente einer effizienten Reinigung (Chemie, Mechanik, Temperatur und Zeit) – produktiv anwenden.

Jedoch ist Maschine nicht gleich Maschine, weshalb man bei der Anschaffung nicht wahllos zuschlagen sollte. Allein von der Flächengröße hängt schon vieles ab: Braucht es einen großen Tank? Ist ein Fahrersitz nötig oder reicht ein Gerät, das man gehend steuern kann?

Der Zweck bestimmt die Mittel

Der Sinnersche Kreis ist ein Wirkungsmechanismus mit dem Reinigungsabläufe, wie Gebäudereinigung effizient durchgeführt werden.

Wichtig ist auch, mit was für einer Gebäudestruktur man es zu tun hat: Bei mehreren Etagen und schmalen Gängen braucht es wendige Maschinen. Auch das Bodenmaterial muss beachtet werden, um Schäden durch den Maschineneinsatz zu vermeiden. Auf die Funktion der Räume kommt es ebenso an. In bestimmten Arbeitsbereichen sind Geräte nötig, die einen gewissen Lärmpegel nicht überschreiten.

Und dort, wo Hygiene besonders groß geschrieben wird – im Gesundheitswesen oder der Lebensmittelverarbeitung – sind spezifische Maschinen gefragt, die für die notwendige Tiefenreinigung konzipiert sind.

Hilfe vom Experten

Da viele Dinge zu beachten sind, die mancher Laie gar nicht wahrnimmt, sollte man sich von Profis vernünftig beraten lassen. Eine gute Kundenbetreuung nimmt sich Zeit und berücksichtigt individuelle Bedürfnisse.

Eine langfristige Kooperation mit einem Maschinenanbieter nach dem Kauf kann auch später noch Vorteile bringen: Etwa können Mitarbeiter fachmännisch in den Gebrauch der Maschine eingewiesen werden oder es wird für regelmäßige Wartung gesorgt. Darüber hinaus gewährleisteen ein schneller Service, der jederzeit bereit ist, und eine reibungslose Ersatzteillogistik, dass Ausfälle nicht zu lange und zu teuer ins Gewicht fallen.

Wer die Investition so einer in der Anschaffung durchaus nicht immer günstigen Maschine jedoch scheut, muss aber nicht gleich zum Wischmopp greifen – viele Anbieter vermieten ihre Geräte auch.