Rund 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir Menschen in Räumen – ob  am Arbeitsplatz, zu Hause oder in anderen Innenräumen. Im wahrsten Sinne des Wortes für gute Luft zu sorgen, liegt daher auf der Hand, schließlich wirkt sich das Raumklima auf den menschlichen Körper und sein Befinden aus.

Das Zusammenspiel aus Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität und Luftwechsel sind dabei die wichtigsten Komponenten, um ein gesundes Raumklima zu schaffen. Wie warm oder kalt es ist, wie feucht oder trocken die Luft ist, wie viel Frischluft zugeführt wird und wie schadstoffarm die Raumluft ist – all das sind Aspekte, denen sich das Facility Management für ein gutes Klima am Arbeitsplatz stellen muss.

Konflikt um's Klima

In den meisten Büros gibt es einen mehr oder weniger latenten Konflikt zum Raumklima. Mal ist es zu heiß, mal zu kalt, mal zieht es und mal wird zu wenig gelüftet. Weniger offensichtlich sind aber Auswirkungen, die die Luftfeuchtigkeit auf die MitarbeiterInnen hat. Vor allem in den Wintermonaten ist es aufgrund der klimatischen Bedingungen nicht nur draußen, sondern aufgrund der Heizung auch drinnen sehr trocken.

Dies macht sich bei uns Menschen durch Befindlichkeitsstörungen bemerkbar. Augen brennen, wir werden müde und auch die Schleimhäute der Atemwege werden beeinträchtigt. Ein Problem, welchem das Facility Management aktiv begegnen kann, indem es passende Lösungen für optimale Luftfeuchtigkeitsverhältnisse bereit stellt.

Viren lieben es trocken

Apropos optimal: 40–50 Prozent Luftfeuchtigkeit sind ideal. Wenn die Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum weniger als 30 Prozent beträgt, hat das negative Auswirkungen auf den Menschen. Dass trockene Luft tatsächlich krank machen kann, dafür sind Bakterien und Viren verantwortlich. Darüber hinaus kann sich trockene Luft negativ auf die Selbstreinigungsfunktion der Schleimhäute auswirken und so die körpereigene Immunabwehr schwächen.

Gerade in den Wintermonaten, in denen Schlagwörter wie Grippewelle allgegenwärtig sind, kann das zu einem echten Problem werden. Und zwar nicht nur für die oder den Einzelne/n, sondern für das gesamte Büro. Für gute Luft am Arbeitsplatz zu sorgen, macht also doppelt Sinn.