Im Ernstfall

Es ist einer der schlimmsten Albträume, die ein Manager haben kann: Irgendwo im Büro bricht ein Feuer aus und wird zu spät oder gar nicht bemerkt. Die Folgen können furchtbar sein: Neben dem Materialschaden ist es vor allem die Sorge um Leib und Leben der Mitarbeiter, die zu größtmöglicher Vorsicht raten lässt.

Frage der Haftung

Schon aus prinzipiellen Gründen können hier keine Kompromisse eingegangen werden. Dazu kommt ein mögliches juristisches Nachspiel: Für Missstände sind Führungskräfte zivil- und strafrechtlich haftbar. Wer in Führungsverantwortung steht, trägt auch Verantwortung für die Umstände, die unternehmensintern vorherrschen.

Rechtliche Verpflichtungen

Dazu gehört auch die im Arbeitnehmerschutzgesetz festgeschriebene Pflicht des Arbeitgebers, für die Sicherheit der Arbeitnehmer zu sorgen. Eine Regelung, die mögliche Fallstricke birgt. Was, wenn etwa ein Brandschutzbeauftragter Mängel meldet, die aber nicht behoben werden? Oder wenn eine der zahlreichen Normen aus Fahrlässigkeit nicht beachtet wurde?

Weiterbildung

Auch die Möglichkeit, dass ein Brandschutzbeauftragter sich nicht fortbildet, muss bedacht werden. Als Führungskraft ist man dazu verpflichtet, auch dies berücksichtigen. Entsprechende Aus- und Fortbildung ist zwingend notwendig – in Form von Seminaren und Wissensvermittlung, die sowohl die Fachkraft als auch das Management betrifft. Kein Zweifel: Dieses Thema ist zu wichtig, um es wissenstechnisch zu vernachlässigen.