International ganz vorn mitspielen

Ein Artikel in dem wissenschaftlichen Fachblatt „Journal of Product Innovation Management“ analysierte das Erfolgsrezept. Trotz knapper Ressourcen und hoher Kosten punkten heimische Betriebe mit Produkt- und Prozessinnovationen, Liefertreue, Serviceorientierung, einem hohen Markt-Know-how sowie der Produktqualität.

Um vorn mitzuspielen, bedarf es einer ERP-Software, die das Intercompany-Geschäft optimal unterstützt, indem sich Systeme nahtlos austauschen. Dass die sprachlichen und rechtlichen Voraussetzungen mit der passenden Landesversion abgebildet sind, versteht sich von selbst.

Shopfloor mit dem ERP koppeln

Die Vernetzung technischer und kaufmännischer Prozesse darf nicht am Tor der Produktionshalle enden. Daher lassen sich schon seit längerem Betriebsdaten aus der Fertigung erfassen, auswerten und Folgeprozessen zuführen. Relativ neu hingegen sind die Möglichkeiten, die Maschinen direkt aus dem auftragsführenden System, der ERP-Software, anzusteuern.

Fehlende Standards oder ein älterer Maschinenpark sind inzwischen kein Hindernis mehr. 2019 werden sich immer mehr Anlagen und Maschinen bidirektional direkt mit dem ERP-System austauschen.

Mobile Einsatzmöglichkeiten ausreizen

Mobilität ist ein wesentlicher Faktor, der die Digitalisierung vorantreibt. Entsprechend zählt die Trovarit Studie ERP in der Praxis 2018/2019 den mobilen ERP-Einsatz wie schon im Vorjahr zu den Top five ERP-Trends. Damit der mobile Einsatz eine Erfolgsstory wird, müssen sich Anwendungen für Handgeräte, Tablet & Co. an Konsumenten-Apps orientieren und auch komplexe ERP-Prozesse abdecken.

Agilität und Stabilität in der Balance halten

Bei aller Flexibilität benötigen Unternehmen stabile Backbone-Systeme, die ihre Geschäftsprozesse zuverlässig abwickeln. In diesem Spannungsfeld aus Agilität und Stabilität entwickeln sich ERP-Systeme hin zu Plattformen mit einem stabilen Kern, die flexibel und modular konfigurierbar sind und nach Bedarf einen Betrieb On-Premises und in der Cloud ermöglichen. Zudem vereinfacht sich auch die Anpassung der Software an die Geschäftsprozesse zunehmend.

Datenqualität sichern

Das Fundament für einen optimalen Einsatz eines ERP-Systems sind die Daten. Unternehmen nutzen aktuell nur rund die Hälfte des Wertschöpfungspotenzials ihrer Daten aus: Eine der wesentlichen Hürden dürfte dabei in der mangelhaften Qualität liegen. Die Vollständigkeit, Richtigkeit und Eindeutigkeit von Daten wird durch eine zunehmende Automatisierung immer wichtiger. Ein in das ERP-System integriertes Data Quality Management wirkt nachhaltig qualitätssteigernd.

Wissen vernetzen

92 Prozent der CFOs sehen die Verfügbarkeit und die Verknüpfung von Daten inzwischen als entscheidend für die Wertschöpfung ihres Bereichs an. Ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr konstatiert die vom Beratungshaus Horváth & Partners jährlich durchgeführte CFO-Studie. Denn der nahtlose Informationsfluss aus Entwicklung und Produktion beschleunigt nicht nur die Prozesse im Finanzwesen. Er ermöglicht auch präzisere Auswertungen, Analysen und Projektionen.

Digitalisierung angehen

Nach einer Evaluierungsphase befinden sich 71 Prozent der Unternehmen bereits in der Umsetzung entsprechender Projekte. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage von PAC unter 102 Unternehmen. Für die verbliebenen 29 Prozent bedeutet das: höchste Eisenbahn, wenn sie den Zug in Richtung Zukunft nicht verpassen wollen.