Sie veranstalten die Zukunft Personal in Österreich, die ein großer Erfolg ist. Gab es dabei anfangs Schwierigkeiten oder Hindernisse und wie sind Sie damit umgegangen?

Die Zukunft Personal Austria blickt inzwischen auf eine 17-jährige Messegeschichte zurück. Die Herausforderung bei jeder Messe ist immer, die Besonderheiten der jeweiligen Märkte und Zielgruppen zu verstehen und die Veranstaltung jedes Jahr aufs Neue marktgerecht zu adaptieren. Unsere Zielgruppen sind ja nicht nur die BesucherInnen, sondern auch die Aussteller, Medien- und weitere KooperationspartnerInnen.

Messen sind sehr vielfältig und volatil, Herausforderungen gibt es kontinuierlich – die Kunst und auch das Interessante am „Messe machen“ ist, solchen Situationen gelassen und mit einem Dienstleistungsgedanken zu begegnen. Dadurch hat man immer wieder die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln und über sich hinauszuwachsen.

Was ist Ihrer Meinung nach essenziell für die Planung eines erfolgreichen Events oder einer Messe, wie die Zukunft Personal?

Grundvoraussetzung ist ein tiefes Verständnis der jeweiligen Menschen und Märkte. Und dann braucht es Leidenschaft und Engagement, um die Messe als perfekte Plattform und uns als gute Gastgeber zu präsentieren.

Wie sieht die Timeline bei so einer großen Planung aus?

Der Messezyklus und damit auch die Eventplanung strecken sich über ein Jahr. Anfangs steht die strategische Weiterentwicklung im Mittelpunkt, darauf aufbauend folgen die Programmplanung, die Akquise von Ausstellern und die Besucherwerbung. Bei einer Messevorbereitung greifen also viele Bereiche ineinander, von der Technik, über den Sales bis hin zum Projektmanagement.

Fachmesse vs. Kongresse – wo sehen Sie da die Zukunft?

Die Entwicklung geht immer mehr in Richtung „Hybridveranstaltungen“, also einer Mischung aus hochwertigem Rahmenprogramm zum Wissenstransfer auf Kongressniveau und einer klassischen Messe. Auf der Zukunft Personal Austria lässt sich genau dies auch beobachten: Die BesucherInnen informieren sich über aktuelle Trends in den Vorträgen und gehen anschließend gezielt auf die Aussteller zu, um dort die passenden Produktlösungen zu finden.