Frisch von der Universität graduiert oder eine Berufsausbildung absolviert, in ein Unternehmen eingestiegen oder vielleicht sogar ein Start-up gegründet – und dann? Ja, dann wird es klar, dass man trotz wissenschaftlichem und/oder praktischem Background immer noch etwas dazulernen kann und vor allem auch sollte.

Was mit dem Begriff von „Lifelong Learning“ verbunden wird, ist auch in der Wirtschaft ein Prinzip, das nicht nur hilfreich, sondern mitunter auch notwendig ist – und zwar aus einer ganzen Bandbreite an Gründen. Etwa, um auf die sich ständig verändernden globalen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagieren oder um mit den digitalen Neuerungen Schritt halten zu können.

Oder aber, um sich selbst oder auch das Unternehmen weiter zu professionalisieren. Gefragt sind dabei vor allem Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Strategie oder auch Management- und Führungskompetenzen.

Herausforderungen und Chancen

Gerade im Start-up-Bereich fokussieren sich viele junge Unternehmer voll auf ihre eigene Idee und setzen alles daran, diese umzusetzen. Oftmals gelangen dabei aber betriebswirtschaftliche Prinzipien ins Hintertreffen, was zu einem gravierenden Problem werden kann. Um nicht nur inhaltlich mit seiner Geschäftsidee zu punkten, sondern auch tatsächlich betriebswirtschaftlich fit zu sein, können spezielle Weiterbildungsprogramme helfen.

Diese sind aber nicht nur für Start-ups in der Gründungsphase interessant, sondern auch für Unternehmen, die ihre MitarbeiterInnen weiterbilden möchten. Immerhin können in Seminaren, Programmen oder Studien angeeignete Kompetenzen wiederum ins Unternehmen eingebracht werden. Auch für MitarbeiterInnen selbst erhöhen sich damit einerseits die Chancen innerhalb des Unternehmens, aber auch ganz generell am Arbeitsmarkt.

Professionalisierung und Weiterbildung

Ob Universität, Fachhochschule oder Bildungseinrichtung, das Angebot, um sich in Sachen Betriebswirtschaft oder Management weiterzubilden, ist groß – ebenso wie die Nachfrage. Viele profitieren von betriebswirtschaftlichen Basiskursen oder fortgeschrittenen Programmen, etwa im Controlling oder Finance-Bereich.

Gerade bei Programmen, die sich intensiv mit Leadership oder Management beschäftigen, geht es darum, strategisch wichtige Entscheidungen im unternehmerischen Umfeld treffen zu können. In professionellen Weiterbildungsprogrammen werden so Unternehmensführungen mit dem theoretischen und praktischen Rüstzeug ausgestattet, um wichtiges Know-how richtig im Start-up oder KMU-Sektor umzusetzen.

Dabei muss die Wissensaneignung nicht unbedingt nur im Vollzeitstudium passieren. Dem Sinn und der Ausrichtung von Weiterbildungskonzepten entsprechend, sind viele Programme berufsbegleitend aufgebaut.

Am Puls der Zeit bleiben

Wie wählt man nun aber aus der Fülle an Weiterbildungsprogrammen das richtige aus? Zunächst empfiehlt es sich, auf inhaltliche Aspekte, Bildungsangebot sowie Methodik und Struktur zu achten. Darüber hinaus sind Leistungsüberprüfungen, Qualifizierungen und Zertifikate ebenso relevant wie die Qualitätssicherung des angebotenen Programms.

Im besten Fall setzen sich auch die Lehrenden und Vortragenden aus erfahrenen ExpertInnen der jeweiligen Gebiete zusammen. Nicht nur TeilnehmerInnen, auch Weiterbildungsprogramme müssen sich selbst updaten, um am Puls der Zeit zu bleiben. Im Endeffekt geht es darum, den tagtäglichen Anforderungen, aber auch den operativen und strategischen Herausforderungen mit gut basiertem Know-how zu begegnen.

Denn kein Mensch ist von Anbeginn seiner beruflichen Laufbahn an eine eierlegende Wollmilchsau und versteht es in allen Bereichen, gleich gut zu agieren. Also besser weiterbilden, anstatt Dinge auf die harte Tour zu lernen.